24-27 September - Exmouth bis Broome
Die bisherigen Etappen waren ja alle bereits mehr als nett (gutes
nett!), doch im Karijini National Park gingen mir die Superlative aus,
aber der Reihe nach.
Montag verbrachten wir einen unheimlich schoenen Tag
im…Spannung…BUS! Von Exmouth nach Tom Price muss man erstmal
kommen, aber von Bob abgesehen war der Tag fuer alle entspannt ![]()
Tom Price ist fuer eine Minenstadt sehr gruen und verhaeltnismaessig
einladend, doch alles das es hier gibt ist entweder wegen der Mine
hier oder gehoert ihr gleich ganz. Hotelzimmer zu bekommen ist schon
beinahe ein Kunststueck, weil auch hier die Minen haufenweise Arbeiter
unterbringen. Die Unterkunft fuer unsere Passagiere war ok, nur hatten
wir mal wieder das inzw. gewohnte Doppelzimmer/2-Bett-Zimmer-Problem
fuer eines unserer Paare - liess sich zum Glueck schnell aendern. Bob
und ich hatten’s auch schoen: im “Swag” (grob: ein Mini-1-Mann-Zelt
mit eingebauter Isomatte/Matratze zum Zusammenrollen) im Caravanpark!
Die naechsten beiden Tage wurde der Highlights der bisherigen Tour.
Auf dem Programm fuer Dienstag standen Rio Tinto und Hamersley Gorge,
Weano Gorge, Joffre Falls, Junction Pool, Kalamina Falls und noch das
eine oder andere mehr!
Hier hat die Natur einfach aus den Vollen geschoepft - Farben, Formen,
Schluchten, Wasserfaelle, Pools - wie bereits erwaehnt fiel und faellt
mir einfach nichts ein, das als passender Vergleich herhalten koennte!
Wenn ich wieder komme werde ich MINDESTENS zwei komplette Tage hier
verbringen (Neid: wie Chris’ Western Xposure-Gruppe es sowieso macht),
im Park campen, durch die Gorges kraxeln, nur unterbrochen von dem
einen oder anderen Bad in einem der Pools - Tagesabschlussmuss - Fern
Pool: unbelievable!
Nun gut - Dienstag also o.g. Highlights. Wir wollten unserer Gruppe an
diesem Tag ein Barbecuelunch servieren, doch leider hatte das
“offizielle” Barbie was dagegen, genauer gesagt der recht starke Wind,
der das Barbie ein ums andere mal wieder auspustete, also Plan I! Ab
ins Western Xposure-Camp, wo eben auch ein Barbie seinen Dienst
verrichtet und da zwei unserer mitreisenden Damen (mit meiner
Unterstuetzung) in Windeseile einen unfassbar delikaten
Salat
zubereiteten, waehrend Bob sich mit dem Fleisch auseinandersetzte ging
uns auch nicht sonderlich viel Zeit verloren und lecker war’s auf
jeden Fall!
Als Bob und ich es uns auf dem Caravanpark wieder gemuetlich machten
hatten wir noch nette Besucher, die wohl oefter hier vorbeischauen, um
sich eine Mahlzeit servieren zu lassen.
Der Neid unserer Passagiere am naechsten Tag war uns gewiss
Mittwoch arbeiteten wir dann die “Reisebus”-Highlights ab (alles ueber
asphaltierte Strassen zu erreichen): Circular Pool, Dales Gorge,
Fortescue Falls und besagter Fernpool.
Danach noch ins sehenswerte Visitorcentre.
Nach dem Karijini weiss ich wo “gorgeous” herkommen muss ![]()
Den restlichen Mittwoch verbrachten wir mal wieder auf der Strasse,
denn bis Port Hedland mussten noch einige Kilometer zurueckgelegt
werden. Unterkunft im Hospitality Inn war mehr als ok, das Essen
wunderbar und endlich hab ich mein erstes Aussie-Basketballspiel
gesehen. Naechstes Jahr will ich Ben Pepper in Trier sehen -
Oldschoolcentre und Reboundmonster
Erholsame Nacht und wieder auf die Strasse. Prot Hendland - Broome -
einziger “echter” Stopp: 80 Mile Beach und alles was der zu bieten hat
ist sehr viel Sand und nette Muscheln
Ach ja - es hat einen Grund,
dass hier niemand badet! Kann ungesund enden!
Weiter und gegen fuenf erreichten wir dann auch Broome - schnell ins
mittelmaessige Hotel, einchencken, ins Hostel, bob und mich
einchecken, zurueck zum Hotel und unsere Gaeste wieder abholen, denn
wir sind rechtzeitig zum “Staircase to the moon” in Broome!
Wirklich ein nettes Spektakel, das zwischen April und Oktober jeweils
am 2., 3. und 4. Tag nach Vollmond zu bewundern ist, da sich der Mond
in der Bucht bei Ebbe so spiegelt, dass es aussieht (aussehen soll),
wie eine Treppe, die zum Mond fuehrt. Von der Tidebar im Mangrove
Hotel perfekt und mit musikalischer Untermalung zu geniessen!
Den Abend liessen wir mit ein paar Bier (grosse Ueberraschung *g*) in
der Bar des Cable Beach Backpackers ausklingen. Unsere 1 grosse Pizza
a la David (Pepperoniwurst, Oliven und Feta) geriet allerdings zu 2
Pizzen. 1 mit Pepperoniwurst und 1 mit Oliven, beide mit
“Chili-Flakes” statt “Feta-Cheese” und statt Bob hatte angeblich
Burnie die Pizzen bestellt - ueberaus amuesant das alles
Am Ende
bezahlten wir eine Pizza plus Lieferung, futterten aber beide -
Kompromiss at its best!
Eine angenehme Nacht und dann an den Calbe Beach, ein bisschen
schreiben… Das Ergebnis last ihr gerade.
Das naechste mal werde ich mich wohl in einer knappen Woche aus Darwin
melden koennen - ich bin mal gespannt, was die Gruppe und die
Landschaft noch fuer Ueberraschungen fuer mich bereithaelt!


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