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	<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 11:02:50 +0000</pubDate>
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		<title>6-15 Oktober - von Darwin zurueck nach Broome</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 08:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit fliegt und waehrend sie das tut habe ich mir eine kleine Auszeit  genommen.
Ich hatte eine schoene und v.a. entspannte Zeit in und um Darwin. Auch die  Nationalparks (Kakadu und Litchfield) sind sehr nett, aber an Karijini,  Purnululu oder Cape Range/Ningaloo Reef kommen sie nicht ran - aber gesehen  haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit fliegt und waehrend sie das tut habe ich mir eine kleine Auszeit  genommen.</p>
<p>Ich hatte eine schoene und v.a. entspannte Zeit in und um Darwin. Auch die  Nationalparks (Kakadu und Litchfield) sind sehr nett, aber an Karijini,  Purnululu oder Cape Range/Ningaloo Reef kommen sie nicht ran - aber gesehen  haben sollte man sie schon, wenn man schonmal da ist <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Alles in allem war ich dann aber doch froh am 9. Darwin wieder den Ruecken  kehren zu koennen, um mich auf den Weg ins zwar kaum kuehlere, aber bedeutend  weniger &#8220;luftfeuchte&#8221; Broome zu machen - neben angenehmerem Klima auch noch  Strand an dem man sogar schwimmen kann - das koennte in Darwin dank Salties und  anderem wenig freundlichem Getier toedlich enden.</p>
<p>Das einzige Problem, das zwischen mir und Broome stand waren knappe 2000km,  die binnen ca. 25 Stunden im Greyhoundbus bewaeltigt werden sollten. Also  erstmal um sieben am Greyhoundterminal in Darwin City antanzen, nett laecheln,  Gepaeck &#8220;einchecken&#8221;: &#8220;1 Gepaeckstueck?&#8221; - &#8220;Ja!&#8221; - &#8220;Gut. Hier das Label.  Ausfuellen, am Rucksack befestigen und dann beim Fahrer melden. Der Bus wird  irgendwann in Bucht 1 ankommen. Gute Fahrt.&#8221; Einchecken? Nun gut, Hauptsache  mein Kram kommt von A nach B oder in diesem Fall Darwin nach Broome.</p>
<p>Die ersten vier Stunden verschlief ich im angenehm klimatisierten Bus fast  komplett, wachte aber rechtzeitig zur Lunchpause in Katherine wieder auf. Subway  und weiter auf den Victoria Highway aka Highway #1. Keine Ueberraschungen, die  Strecke kuerzlich erst gefahren, also auch kein besonderes Highlight - viel Zeit  zu lesen, nachzudenken, sich die Bilder der Reise, der letzten Tage im  Besonderen, anzuschauen und VIEL Musik zu hoeren.</p>
<p>Entsprechend der im Fahrplan angegebenen Zeit trudelten wir in Kununurra  zum Lunch ein. Notiz fuer Eigenbedarf: Hier MAXIMAL kleine Pommes zum Hamburger  bestellen! Geschmeckt hat&#8217;s und in grademal 13 1/2 Stunden, mit 2 frischen  Fahrern und grossem Anhaenger voll Post sollten wir ja auch &#8220;schon&#8221; da sein. 2  Stunden nachdem wir Kununurra verlassen hatten hielten wir unvermittelt an -  Klima aus, Licht aus, Film aus - Busfahrer stieg aus, lief um den Bus, stieg  wieder ein: &#8220;No need to worry, guys!&#8221; und die Fahrt ging weiter. 40 Minuten  spaeter begann das Spiel von vorn - Klima, Licht, DVD aus - ein Glueck, dass der  DVD-Player dort weitermachte, wo die Wiedergabe unterbrochen wurde, sonst waeren  wir ueber die erste halbe Stunde von &#8220;Night at the museum&#8221; in dieser Nacht wohl  kaum hinausgekommen! Immer wieder hielten wir kurz an, Motor aus, Motor an und  weiter.</p>
<p>In Halls Creek - inzw. hatten wir uns, dank erwaehnter Aussetzer,  mindestens eines verschiedenen Kaenguruhs und eines &#8220;midnight-runners&#8221; (auf dem  Highway, in stockfinsterer Nacht), der zu einer Vollbremsung zwang und dann auf  den Bus aufspringen wollte, bereits 2 Stunden Verspaetung eingehandelt.</p>
<p>Nach einem halbstuendigen &#8220;Krisentelefonat&#8221; mit der Zentrale und einem  Mechaniker, in dem regelmaessig das Wort &#8220;overheat&#8221; zu hoeren war, an dessen  Ende geschaeftig am Motor herumgewerkelt wurde verkuendeten die Fahrer das  Problem geloest zu haben. Gut!</p>
<p>Als ich wieder aufwachte war es wieder hell und wir hielten in Derby, zwar  2 1/2 Stunden spaeter als vorgesehen, aber immerhin. Noch etwas weiterdoesen und  endlich erreichten wir Broome.</p>
<p>Der erste Weg fuerhte natuerlich in den Kimberley Klub - mehr Resort, als  Hostel - inkl. Bar und Pool: nett! Dummerweise war mein Bett noch nicht gemacht  und sollte erst ab 12 zur Verfuegung stehen, also in die Stadt und einkaufen.  Danach dann ins Zimmer, Sachen verstauen und dann: nichts! Suesses Nichtstun?  Ich glaub&#8217; das muss ich erst noch lernen! Nach zweimal durch die Stadt laufen  und einer Runde im Pool beschloss ich, was tun zu muessen, als an&#8217;s Schwarze  Brett und tatsaechlich suchte wer Kerle, um einen Container voll Moebel  auszuladen - das schrie foermlich nach mir. Anruf: &#8220;Sorry, haben schon vier,  aber vielleicht&#8230; Sei um halb 8 an der Rezeption.&#8221;</p>
<p>Hmpf - nicht die Traumantwort, aber da die Hoffnung ja zuletzt stirbt um  halb 8 an der Rezeption.</p>
<p>Dylan und Chris warten auch schon, Damien faehrt im eigenen Wagen und zu  meinem Glueck kann Chris2 nirgendwo gefunden werden - YES!</p>
<p>Den Rest des Tages schleppen wir Moebel vom Container in den Laden,  verschieben Dinge, raeumen um und sind ununterbrochen klitschnass geschwitzt.  Die Moebel sind alle aus Java importiert und hauptsaechlich Teak - unglaublich  schoene Stuecke dabei, aber hoellisch schwer. Lohn: 130$ und die gradezu  erloesende Frage, ob ich nicht morgen auch noch ein bisschen arbeiten wolle. Is  der Papst katholisch?</p>
<p>Am Abend Pasta, Bier, bisschen mit Chris (Kiwi) quatschen - BETT.</p>
<p>Am naechsten Tag ging&#8217;s erst um viertel vor 10 los, also ausschlafen. Kerry  holte mich wieder ab und angesagt war hauptsaechlich auspacken und ein wenig  umdekorieren angesagt - bei 36 Grad auch schweisstreibend, doch scheinbar  arbeitete ich zufriedenstellend, denn abends wiederum die Frage, ob ich nicht am  Samstag noch vier Stunden arbeiten wolle.</p>
<p>Abends dann ausgedehnte Schachsessions mit Chris und Rene - nice - schon  ewig kein Schach mehr gespielt! Ergebnis: durchwachsen, aber Spass hat&#8217;s  gemacht!</p>
<p>Samstag siehe Freitag <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> - auspacken, umstellen, anpacken und dann Schach -  zwischendurch noch eingekauft.</p>
<p>Die ganze Sache mit dem Job hat sich hier einfach hervorragend und einfach  ergeben und bliebe ich laenger haette ich noch zwei weitere Jobs haben koennen -  vielleicht komme ich ja spaeter wieder.</p>
<p>Sonntag schaffte ich es dann endlich an den Cable Beach: schwimmen, Sonne,  lesen, entspannen und diesmal hat&#8217;s auch geklappt (das entspannen)! Den Rest des  Tages verbrachte ich schon wieder mit Schach und tiefgreifenden Diskussionen -  Menschen lernt man sowieso ohne Ende kennen - war ein richtig netter Tag - von  der von mir befuerchteten Langeweile keine Spur.</p>
<p>Noch vier Tage bis die Australian Indigenous Tourism Conference beginnt,  bei der ich auch ein wenig mithelfen darf - bin richtig gespannt, wie das wird!</p>
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		<title>29September - 04Oktober - Broome bis Darwin - letzte Etappe</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 11:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag ging es zur inzw. gewohnten Zeit, 7:30 Uhr, los und unsere Fahrgaeste  waren froh aus Ihrem Hotel wieder raus zu kommen, obwohl sie an Broome, wie ich  auch, einen Narren gefressen hatten.
Der Tag versprach aber auch einiges.  Erstmal ohne Unterbrechnung bis Derby, wo wir uns den Jetty samt, dank eben  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag ging es zur inzw. gewohnten Zeit, 7:30 Uhr, los und unsere Fahrgaeste  waren froh aus Ihrem Hotel wieder raus zu kommen, obwohl sie an Broome, wie ich  auch, einen Narren gefressen hatten.<br />
Der Tag versprach aber auch einiges.  Erstmal ohne Unterbrechnung bis Derby, wo wir uns den Jetty samt, dank eben  nicht vorhandenem Wasser, dem gewaltigen Gezeitenunterschied anschauen konnten -  hier in der Regel um die 11m zwischen Ebbe und Flut! Weiter zum Prison-Baob,  einem maechtigen Flaschenbaum (Umfang 14m!), der tatsaechlich als Gefaengnis,  Unterkunft und Lagerstaette genutzt wurde.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/prisonbaob.JPG" title="prisonbaob.JPG" alt="prisonbaob.JPG" width="500" /></p>
<p>Im  Anschluss hiess es alle anzuhalten ihre Taschen, Kameras usw. &#8220;unfallsicher&#8221; zu  verstauen - entweder festhalten oder auf den Boden: Gibb River Road und die  sollte ruppig werden, besonders, da wir nur mit einem Coaster-Bus (20  Sitzplaetze - niemand kaeme auch nur im Entferntesten auf die Idee das Ding als  gelaendetauglich einzustufen) unterwegs waren. Zunaechst kam jedoch eine grosse  &#8220;Enttaeuschung&#8221;, denn der erste Teil ist geteert! Aber nach geschaetzten 70km  hatte sich auch das erledigt und alle wurden ordentlich durchgeruettelt, was  jedoch nur einen Vorgeschmack auf den (derzeit als 4WD-only-Strecke deklarierten  - hatten wir wohl &#8220;uebersehen&#8221; *g*) Windjana - Tunnel Creek - Victoria Highway -  Streckenabschnitt darstellte.<br />
Erster Teil: die Unebenheiten wurden groesser,  aber insgesamt keine Probleme - die Windjana Gorge ist ein nettes Fleckchen und  der erste Schwung Krokodile (Suesswasser, also keine Gefahr Mitreisende zu  verlieren) entzueckt die Gruppe.<br />
Zweiter Teil: zu den Unebenheiten gesellen  sich ausgewachsene Schlagloecher und ausgewaschene Passagen. Einer der bereits  vorhandenen Steinschlaege beschloss daraufhin sich mit jeder groesseren  Unebenheit ein Stueckchen weiter in Richtung Scheibenunterseite auszudehnen -  fuer Tunnel Creek nahmen wir das aber gerne in Kauf. Wer hierher kommt sollte  eine TAschenlampe parat haben! Knoecheltief im Wasser standen wir auch, aber die  Hoehle ist einfach sehenswert.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/tunnel-creek.JPG" title="tunnel-creek.JPG" alt="tunnel-creek.JPG" width="500" /></p>
<p>Dritter Teil: mit  einigem Huepfen und zwei, zum Glueck nicht zu tiefen, Wasserdurchfahrten setzen  sowohl erwaehnter Riss, als auch wir unsere Reise fort. Kuehe, Kangaroos,  Lizzards usw. zwangen uns gelegentlich zu langsamerer Fahrweise oder gar zum  anhalten, weshalb wir es gegen halb sieben erst nach Fitzroy Crossing schafften.<br />
Der Abend wurde kurz und wir waren happy die Etappe ohne ernste Schaeden  ueberstanden zu haben.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/freshie.JPG" title="freshie.JPG" alt="freshie.JPG" width="500" /></p>
<p>Zu frueh gefreut! Nach der  Bootstour auf der Geikie Gorge demonstrierte uns die Klimaanlage durch  ausbleibende Kuehlung eindrucksvoll, dass der Coaster auf der Gibb River sehr  wohl gelitten hatte und das ausgerechnet bei 34 Grad Aussen- und taeglich weiter  steigenden Temperaturen.<br />
Nun gut: Fenster auf und weiter. Die Etappe wurde  nur fuer kurze Pausen, u.a. in Halls Creek, unterbrochen. Die meiste  Aufmerksamkeit erhielt der graue Dunst, der ueber allem lag - zahllose kleine  Gras- und Buschbraende, samt einer anhaltenden Inversionswetterlage (grob: nix  zieht ab) sorgten dafuer, dass der Himmel grau statt blau blieb. Netter  Nebeneffekt waren dank etwas reduzierter Sonneneinstrahlung etwas niedrigere  Temperaturen - 32 statt 36 Grad - ohne Klima ist man fuer jedes Grad dankbar.<br />
Am Abend, mal wieder bereits im Dunkeln und nach mehr als 600km, waren wir  dann in Kununurra - die Zimmer ueberzeugten auch die groessten Skeptiker und  Bobs und mein &#8220;1000 Sterne&#8221;-Hotel liess auch keine Wuensche offen, ausser dass  die Nacht viel zu schnell vorueber war.</p>
<p>4:30 Uhr! Warum das? Nun ja -  der zweistuendige Flug ueber den Purnululu National Park (Bungle Bungles)  stellte eines der Highlights der Tour da und der begann kurz nach Sonnenaufgang  bereits um 6 Uhr! Mit einer Cessna Caravan ging es ueber den, fuer die  Bewaesserung um Kununurra (hier waechst wirklich alles) unabdingbaren,  Conversion Damn und den beeindruckend grossen Lake Argyle (der achtgroesste  gestaute See der Welt in dem 1/8 aller australischen Suesswasserkrokodile leben)  zu den Bungle Bungles, die erst in den &#8216;80er-Jahren ueberregional bekannt  wurden. Eine absolut beeindruckende Gegend und schon hatte ich einen weiteren  &#8220;muss-ich-wieder-hin&#8221;-Punkt auf meiner Liste!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/bungles.JPG" title="bungles.JPG" alt="bungles.JPG" width="500" /></p>
<p>Zurueck  ueber die Argyle Diamantenmine (mal wieder ein beeindruckendes Loch im Boden)  nach Kununurra.<br />
Dort erstmal zum Fruehstueck, bevor wir uns die alte Furt  des Ord River (Ivanhoe Crossing) anschauten durch die frueher jeder musste, der  nach Wyndham oder ueberhaupt weiter nach Westen wollte.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/ivanhoe-crossing.JPG" title="ivanhoe-crossing.JPG" alt="ivanhoe-crossing.JPG" width="500" /></p>
<p>Der Mirima National Park - Purnululu in Miniatur fuer  nicht-Allrad-ausgestattete <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> - war die naechste Station bevor es via Ausblick  auf den &#8220;Elephant Rock&#8221;, &#8220;Sleeping Buddha&#8221; und eine Gruppe Baobs (&#8221;Baob-Family&#8221;  - unsere Gruppe liebte die Baeume) zur Zebra Rock Gallerie ging. Hier war Lunch  vorgesehen und fleissig geshoppt wurde auch. Zebra Rock wurde bislang nur hier  gefunden und wird zu allerlei Staubfaengern und Schmuck verarbeitet - alles  allerdings wunderschoen und kaum zu glauben, dass die Muster so im Fels sind.<br />
Alle die dann noch nicht genug hatten nahmen wir mit auf die Suche nach  einigen Aboriginal Malereien von denen Bob gehoert hatte. Die Suche gestaltete  sich kurz und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/croc-painting.JPG" title="croc-painting.JPG" alt="croc-painting.JPG" width="500" /></p>
<p>Feierabend und das schon um drei. Nachdem der Bus geputzt  war (mit Pausen *g*) hatten wir dann jedoch auch bereits sechs und ausserdem  begann der Tag recht frueh.</p>
<p>Fast so frueh wie auch der naechste, denn das  Northern Territory klaute uns heute von jetzt auf gleich 90 Minuten - komische  Sache mit den Zeitzonen <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Also ging es bereits um halb sieben (also <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> los. Die  &#8220;Grenzueberquerung&#8221; war dann auch das &#8220;Highlight&#8221; einer langen Etappe, die  nachmittags in Katherine endete. Aufregung bei Ankunft: Hotel -&gt; Stadt ca.  2km - also schnell den Western Xposure - Cityshuttle eingerichtet und unsere  Gaeste zum Supermarkt gebracht.<br />
Waesche waschen, Kaese, Oliven und Rotwein  zum Dinner und ab ins Bett.</p>
<p>Der Mittwoch begann mit einer Fahrt durch die  ersten beiden Gorges der Kathering Gorge. Auch hier werde ich wieder landen,  dann jedoch sicherlich mit dem Kanu die Gorges unsicher machen - genial und  angeblich auch ungefaehrlich, sprich Saltie-frei (Salzwasserkrokodil - die  grossen Biester), moeglich.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/10/katherine-gorge.JPG" title="katherine-gorge.JPG" alt="katherine-gorge.JPG" width="500" /></p>
<p>Zum Lunch ging es  an die Emma Gorge und der Fotoelan liess so langsam merklich nach: schnell ein  paar Pflichtbilder und dann zu kalten Getraenken und Essen in den Schatten am  Kiosk <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Weiter nach Darwin, wo wir erst im zweiten Anlauf am richtigen  Hotel landeten - zwei Holiday Inns DIREKT nebeneinander an der Esplanade - da  soll einer wissen welches das richtige ist&#8230;<br />
Letzter Abend mit Bob  *schnief* Rotwein, Stories, Bilder, Emails&#8230; was man eben so tut.</p>
<p>Heute  frueh holten wir die Meute dann ein letztes Mal ab, um ihnen die Stadt zu zeigen  - in nur einer Stunde, also Hafen, Strand, schoen, Tschuess! *g*<br />
Zwei  Flughafentransfers spaeter standen wir dann ganz ohne Fahrgaeste da - bisschen  komisch is&#8217; scho&#8217;, aber ich geniesse jetzt erstmal ein paar tatsaechlich so  richtig freie Tage, doch darueber werd&#8217; ich sicherlich auch schreiben koennen <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>24-27 September - Exmouth bis Broome</title>
		<link>http://australien.com/workingholiday/2007/09/29/24-27-september-exmouth-bis-broome/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2007 06:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bisherigen Etappen waren ja alle bereits mehr als nett (gutes
nett!), doch im Karijini National Park gingen mir die Superlative aus,
aber der Reihe nach.
Montag verbrachten wir einen unheimlich schoenen Tag
im&#8230;Spannung&#8230;BUS! Von Exmouth nach Tom Price muss man erstmal
kommen, aber von Bob abgesehen war der Tag fuer alle entspannt 
Tom Price ist fuer eine Minenstadt sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bisherigen Etappen waren ja alle bereits mehr als nett (gutes<br />
nett!), doch im Karijini National Park gingen mir die Superlative aus,<br />
aber der Reihe nach.</p>
<p>Montag verbrachten wir einen unheimlich schoenen Tag<br />
im&#8230;Spannung&#8230;BUS! Von Exmouth nach Tom Price muss man erstmal<br />
kommen, aber von Bob abgesehen war der Tag fuer alle entspannt <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Tom Price ist fuer eine Minenstadt sehr gruen und verhaeltnismaessig<br />
einladend, doch alles das es hier gibt ist entweder wegen der Mine<br />
hier oder gehoert ihr gleich ganz. Hotelzimmer zu bekommen ist schon<br />
beinahe ein Kunststueck, weil auch hier die Minen haufenweise Arbeiter<br />
unterbringen. Die Unterkunft fuer unsere Passagiere war ok, nur hatten<br />
wir mal wieder das inzw. gewohnte Doppelzimmer/2-Bett-Zimmer-Problem<br />
fuer eines unserer Paare - liess sich zum Glueck schnell aendern. Bob<br />
und ich hatten&#8217;s auch schoen: im &#8220;Swag&#8221; (grob: ein Mini-1-Mann-Zelt<br />
mit eingebauter Isomatte/Matratze zum Zusammenrollen) im Caravanpark!</p>
<p>Die naechsten beiden Tage wurde der Highlights der bisherigen Tour.<br />
Auf dem Programm fuer Dienstag standen Rio Tinto und Hamersley Gorge,<br />
Weano Gorge, Joffre Falls, Junction Pool, Kalamina Falls und noch das<br />
eine oder andere mehr!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/junction-pool.JPG" title="Junction Pool" alt="Junction Pool" height="0" width="500" /><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/junction-pool.JPG" title="Junction Pool" alt="Junction Pool" width="500" /></p>
<p>Hier hat die Natur einfach aus den Vollen geschoepft - Farben, Formen,<br />
Schluchten, Wasserfaelle, Pools - wie bereits erwaehnt fiel und faellt<br />
mir einfach nichts ein, das als passender Vergleich herhalten koennte!<br />
Wenn ich wieder komme werde ich MINDESTENS zwei komplette Tage hier<br />
verbringen (Neid: wie Chris&#8217; Western Xposure-Gruppe es sowieso macht),<br />
im Park campen, durch die Gorges kraxeln, nur unterbrochen von dem<br />
einen oder anderen Bad in einem der Pools - Tagesabschlussmuss - Fern<br />
Pool: unbelievable!<br />
Nun gut - Dienstag also o.g. Highlights. Wir wollten unserer Gruppe an<br />
diesem Tag ein Barbecuelunch servieren, doch leider hatte das<br />
&#8220;offizielle&#8221; Barbie was dagegen, genauer gesagt der recht starke Wind,<br />
der das Barbie ein ums andere mal wieder auspustete, also Plan I! Ab<br />
ins Western Xposure-Camp, wo eben auch ein Barbie seinen Dienst<br />
verrichtet und da zwei unserer mitreisenden Damen (mit meiner<br />
Unterstuetzung) in Windeseile einen unfassbar delikaten <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Salat<br />
zubereiteten, waehrend Bob sich mit dem Fleisch auseinandersetzte ging<br />
uns auch nicht sonderlich viel Zeit verloren und lecker war&#8217;s auf<br />
jeden Fall!<br />
Als Bob und ich es uns auf dem Caravanpark wieder gemuetlich machten<br />
hatten wir noch nette Besucher, die wohl oefter hier vorbeischauen, um<br />
sich eine Mahlzeit servieren zu lassen.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/roo-besuch.JPG" title="Kangaroo Besuch" alt="Kangaroo Besuch" width="500" /></p>
<p>Der Neid unserer Passagiere am naechsten Tag war uns gewiss <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mittwoch arbeiteten wir dann die &#8220;Reisebus&#8221;-Highlights ab (alles ueber<br />
asphaltierte Strassen zu erreichen): Circular Pool, Dales Gorge,<br />
Fortescue Falls und besagter Fernpool.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/fernpool.JPG" title="Fernpool" alt="Fernpool" width="500" /></p>
<p>Danach noch ins sehenswerte Visitorcentre.<br />
Nach dem Karijini weiss ich wo &#8220;gorgeous&#8221; herkommen muss <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Den restlichen Mittwoch verbrachten wir mal wieder auf der Strasse,<br />
denn bis Port Hedland mussten noch einige Kilometer zurueckgelegt<br />
werden. Unterkunft im Hospitality Inn war mehr als ok, das Essen<br />
wunderbar und endlich hab ich mein erstes Aussie-Basketballspiel<br />
gesehen. Naechstes Jahr will ich Ben Pepper in Trier sehen -<br />
Oldschoolcentre und Reboundmonster <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Erholsame Nacht und wieder auf die Strasse. Prot Hendland - Broome -<br />
einziger &#8220;echter&#8221; Stopp: 80 Mile Beach und alles was der zu bieten hat<br />
ist sehr viel Sand und nette Muscheln <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Ach ja - es hat einen Grund,<br />
dass hier niemand badet! Kann ungesund enden!<br />
Weiter und gegen fuenf erreichten wir dann auch Broome - schnell ins<br />
mittelmaessige Hotel, einchencken, ins Hostel, bob und mich<br />
einchecken, zurueck zum Hotel und unsere Gaeste wieder abholen, denn<br />
wir sind rechtzeitig zum &#8220;Staircase to the moon&#8221; in Broome!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/staircase.JPG" title="Staircase" alt="Staircase" width="500" /></p>
<p>Wirklich ein nettes Spektakel, das zwischen April und Oktober jeweils<br />
am 2., 3. und 4. Tag nach Vollmond zu bewundern ist, da sich der Mond<br />
in der Bucht bei Ebbe so spiegelt, dass es aussieht (aussehen soll),<br />
wie eine Treppe, die zum Mond fuehrt. Von der Tidebar im Mangrove<br />
Hotel perfekt und mit musikalischer Untermalung zu geniessen!<br />
Den Abend liessen wir mit ein paar Bier (grosse Ueberraschung *g*) in<br />
der Bar des Cable Beach Backpackers ausklingen. Unsere 1 grosse Pizza<br />
a la David (Pepperoniwurst, Oliven und Feta) geriet allerdings zu 2<br />
Pizzen. 1 mit Pepperoniwurst und 1 mit Oliven, beide mit<br />
&#8220;Chili-Flakes&#8221; statt &#8220;Feta-Cheese&#8221; und statt Bob hatte angeblich<br />
Burnie die Pizzen bestellt - ueberaus amuesant das alles <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Am Ende<br />
bezahlten wir eine Pizza plus Lieferung, futterten aber beide -<br />
Kompromiss at its best!</p>
<p>Eine angenehme Nacht und dann an den Calbe Beach, ein bisschen<br />
schreiben&#8230; Das Ergebnis last ihr gerade.<br />
Das naechste mal werde ich mich wohl in einer knappen Woche aus Darwin<br />
melden koennen - ich bin mal gespannt, was die Gruppe und die<br />
Landschaft noch fuer Ueberraschungen fuer mich bereithaelt!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>19-23 September - knappe 1800km weiter im Norden</title>
		<link>http://australien.com/workingholiday/2007/09/27/19-23-september-knappe-1800km-weiter-im-norden/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 06:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Grade mal drei Tage raus aus Perth und es kommt mir wie &#8216;ne Ewigkeit vor.
Mittwoch ging es um halb acht los. 1 Stunde Fahrt, dann der erste
Stop: Yanchep National Park, noerdlich von Perth. Eigentlich
Tagesausflugsziel fuer Familien, denn Kangaroos und Koalas gibt es
hier in rauhen Mengen, aber die machen natuerlich nicht nur Kinder,
sondern auch deutsche Touristen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grade mal drei Tage raus aus Perth und es kommt mir wie &#8216;ne Ewigkeit vor.</p>
<p>Mittwoch ging es um halb acht los. 1 Stunde Fahrt, dann der erste<br />
Stop: Yanchep National Park, noerdlich von Perth. Eigentlich<br />
Tagesausflugsziel fuer Familien, denn Kangaroos und Koalas gibt es<br />
hier in rauhen Mengen, aber die machen natuerlich nicht nur Kinder,<br />
sondern auch deutsche Touristen gluecklich!<br />
Weiter nach Norden und gegen 12 kamen wir dann auch am Tageshighlight<br />
an - Pinnacles im Nambung National Park! Und sie sind auch<br />
beeindruckend, die Flaeche auf der sie zu finden sind groesser, als<br />
ich erwartet haette. So gross, dass einer unserer Passagiere verlorgen<br />
ging - als wir ihn wieder hatten meinte er, dass er nichts als Sand<br />
und Pinnacles gesehen haette - Scherzkeks <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/pinnacles.JPG" title="Pinnacles" alt="Pinnacles" width="500" /></p>
<p>&#8220;Um die Ecke&#8221; schnell zum Mittagessen: cold meats and salad - nicht<br />
schlecht und scheinbar bekamen wir auch alle satt.<br />
Naechster Punkt: Horroretappe bewaeltigen!<br />
Als wir in Kalbarri ankamen hatten wir Deutschland einmal Nord-Sued<br />
durchquert - mahr als 750km - der Abend wurde dementsprechend schnell<br />
beendet: Essen (was garnicht einfach zu bekommen war - mehrere<br />
Busgruppen im Ort und alles &#8220;wegreservier&#8221;), Bier, Bett.</p>
<p>Die erste Aufgabe am naechsten Tag bestand darin unseren lieben<br />
Fahrgaesten zu erklaeren, dass sie fuer&#8217;s Mittagessen selbst<br />
verantwortlich sind und es dort, wo wir sein wuerden, kein Restaurant<br />
gibt. Erst ein kleiner Aufstand, aber dann kauften alle beim<br />
Supermarktstop fleissig ein. Gut, ab in den Kalbarri National Park. In<br />
einer sonst recht flachen Bushlandschaft hat sich hier der<br />
Murchison-River tief ins Gestein gegraben und spektakulaere Gorges<br />
geschaffen. Die bekannteste Attraktion, und das wohl auch zurecht, ist<br />
&#8220;Nature&#8217;s Window&#8221; - ein Loch in der Mauer, nur in ueberaus ansehnlich<br />
und in schoenster Lage.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/natures-window.JPG" title="Natural window" alt="Natural window" width="500" /></p>
<p>Einem Thorny Devil, der uns ueber den Weg lief duerfte die<br />
Aufmerksamkeit nicht ganz recht gewesen sein - so oft wurde er bislang<br />
mit Sicherheit noch nie fotografiert (es sei denn er ist auch schonmal<br />
einer japanischen Reisegruppe begegnet - Klischee lass nach). Was mich<br />
total faszinierte - er trinkt kein Wasser, sonder laesst es sich ueber<br />
Kanaele in der Haut direkt in den Mund transportieren!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/thorny-devil.JPG" width="500" /></p>
<p>Lunch gab es dann am Hawks Head-Lookout und scheinbar schmeckte auch<br />
allen, was sie eingekauft hatten, alle schienen zufrieden (und es gab<br />
auch keinen einzigen abwehrenden Kommentar als wir wieder zum<br />
picnic-lunch anhielten).<br />
Danach hatten wir mal wieder einen Fahrabschnitt zu bewaeltigen -<br />
unglaublich wieviel Sauerei ein Schwarm Bienen auf einer<br />
Windschutzscheibe hinterlassen kann!<br />
Kurz vor dunkel, also knapp sechs Uhr, kamen wir in Monkey Mia an.<br />
Entzuecken ueber die Zimmer und deren Lage (Dolphin Units) - wenig<br />
Entzuecken ueber das, dank auch hier angekommener und bereits<br />
erwaehnter Busgruppen, ausgebuchte, einzige Restaurant - wir bekamen<br />
trotzdem noch einen Tisch. Bob und mich verschlug&#8217;s in die Monkey Bar<br />
- value for money-Futter, gute Musik und Bier, gleich am Strand -<br />
hoert sich schrecklich an, oder?! Backpackers paradise!</p>
<p>Freitag fruehmorgens bereits das Nonplusultra - DELPHINE! Anfassen<br />
zwar verboten, aber sie kommen bis an den Strand, um sich ihre Fische<br />
abzuholen. Der Tag konnte fuer die uns Anvertrauten ja nur gut werden!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/dolphins.JPG" width="500" /></p>
<p>Beeindruckender fand&#8217; ich allerdings den Walk mit Capes, einem<br />
Aboriginal Guide, dessen Familie seit knapp 6000 Jahren in der Shark<br />
Bay area lebt - die einstuendige Tour dauerte dann zwei und ich habe<br />
mehr ueber die Kultur der Malgana (das dort lebende Aboriginalvolk)<br />
und v.a. das Verhaeltnis zur Natur und Gathaagudu (zwei Wasser - der<br />
Aboriginalname der Shark Bay) gelernt, als nach einem ganzen<br />
Lonely-Planet-Studium.<br />
Aber irgendwann mussten wir auch weiter, also los: Stop am Shell Beach<br />
(ein Strand aus Milliarden kleiner Herzmuscheln) und Lunch an den<br />
Stromatoliten.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/stromatolites.JPG" width="500" /><br />
Sehen vielleicht aus wie profane Felsen, sind aber Cyanobakterien, die<br />
diese &#8220;Fels&#8221;-formationen bilden und dabei Sauerstoff produzieren. Die<br />
aeltesten gefundenen Stromatolitfossilien sind etwa 3 1/2 Milliarden<br />
Jahre alt. Die &#8220;Jungs&#8221; und ihre Verwandten haben vermutlich ueber 2<br />
Milliarden Jahre erstmal genug Sauerstoff produziert, damit fuer uns<br />
nu genug da is.<br />
DANKE STROMATOLIT! <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Weiter ging es nach Carnarvon, was aber nur einen strategischen<br />
Zwischenstopp zur Uebernachtung darstellte.</p>
<p>Tags drauf brachen wir frueh auf, um moeglichst viel Zeit in coral Bay<br />
verbringen zu koennen! Warum? Nun ja, weil Coral Bay das Gateway zum<br />
Ningaloo Reef ist, kein rausfahren mit dem Boot noetign, dondern<br />
einfach ins Wasser und los. Traumstrand plus Traumschnorchelgebiet -<br />
perfekt!<br />
Mit den Passagieren ging es auf eine 1-stuendige Glasbodenboottour -<br />
erstaunlich gut, aber selbst erschnorcheln bekommt von mir trotzdem<br />
den Vorzug!<br />
Doch auch der schoenste Tag und so weiter, also in den Bus und weiter<br />
nach Exmouth - Passagiere ins Potshot-Resort (aus den Augen, aus dem<br />
Sinn *g*), Bob und ich im Exmouth Cape Holiday Park. 1 Haeuschen mit<br />
Kueche und ywei ueberaus ordentlichen Schlafzimmern - wunderbar! In<br />
die Bar um die Ecke (meine teuersten Biere bisher!), dann einen Karton<br />
(ein Carton enthaelt 30 Dosen Bier je 0.375ml) erworbend und zurueck<br />
in unser &#8220;Chalet&#8221; - grade rechtzeitig zum von Chris zubereiteten<br />
Abendessen!<br />
Wer nun wieder Chris ist? Tourguide einer &#8220;normalen&#8221; Western<br />
Xposure-Tour, die zu einem grossen Teil parallel zu unserer verlaeuft.<br />
Also Futter, Bierchen und nette Gespraeche mit netten Menschen aus<br />
Korea, Japan, Schottland, der Schweiz, Brasilien und, natuerlich,<br />
&#8220;Team America&#8221;! Lustig is&#8217; scho!</p>
<p>Naechster Morgen: Luxus! Es ging erst um 8 Uhr los - wunderbar!<br />
Erstmal einkaufen (richtig: picnic-lunch) und ab in den Cape Range<br />
National Park. Leuchtturm mit Wahnsinnsaussicht. Turquoise Bay -<br />
Strand, schwimmen, schnorcheln am Ningaloo Reef - nicht mehr weg will!<br />
Naja - irgendwann muessen wir aber weiter und es lohnt sich, denn die<br />
Bootsfahrt auf dem &#8220;Yardie Creek&#8221; ist dank praechtiger Farben,<br />
unzaehligen Voegeln und anderen Tierchen entlang des Creeks ueberaus<br />
sehenswert. Ein Rockwallabie (bedrohte Art) beging den Fehler aus<br />
seiner Deckung zu kommen und war dann wohl so verwirrt, dass es<br />
vergass sich wieder zu verkruemeln, auf jeden Fall erging es ihm<br />
aehnlich wie dem Thorny Devil <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
<img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/rockwallabie.JPG" height="389" width="500" /></p>
<p>Den Cape Range National Park will ich auf jeden Fall nochmal besuchen<br />
und ein bisschen Zeit mitbringen!<br />
Nachmittags verbrachten wir noch etwas Zeit damit nach Buckelwalen<br />
Ausschau zu halten - leider vergeblich - was an so einem genialen Tag<br />
aber auch nicht weiter stoerte. Dann war Schluss, wir verfrachteten<br />
unsere Gaeste zurueck ins Hotel und gingen erstmal fleissig fuer die<br />
naechsten Tage einkaufen und der Bus musste auch ein wenig gereinigt<br />
werden - der Abend wurde aehnlich dem vorhergehenden verbracht -<br />
ueberaus praktisch so eine zweite Gruppe, die sowieso kochen muss ;)!</p>
<p>Fortsetzung folgt!<img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/stromatolites.JPG" height="0" width="500" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>14 - 18 September - ab in den Sueden</title>
		<link>http://australien.com/workingholiday/2007/09/19/14-18-september-ab-in-den-sueden/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 11:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Da waren sie also - puenktlich gelandet und halbwegs zuegig durch die  Einreiseformalitaeten hatten Bob und ich die ersten 9 unserer Gruppe also gegen  2 Uhr nachts in ihrem Hotel abgeliefert.
Normalerweise hat Western Xposure Reisegruppen zw. 18 &#38; 35 Jahren,  Campinguebernachtungen: Backpacker. Meine Gruppe ist jedoch ein wenig anders.  Eine Chartergruppe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da waren sie also - puenktlich gelandet und halbwegs zuegig durch die  Einreiseformalitaeten hatten Bob und ich die ersten 9 unserer Gruppe also gegen  2 Uhr nachts in ihrem Hotel abgeliefert.</p>
<p>Normalerweise hat Western Xposure Reisegruppen zw. 18 &amp; 35 Jahren,  Campinguebernachtungen: Backpacker. Meine Gruppe ist jedoch ein wenig anders.  Eine Chartergruppe, deutschsprachig gefuehrt (was wohl mein Part ist),  Durchschnittsalter jenseits der 60. Erster Eindruck: positiv. Alle scheinen  aufgeschlossen zu sein und keiner der Gruppe ist zum ersten Mal in Australien!  Da fallen einige grundlegende Erklaerungen schonmal weg.</p>
<p>Um 10 holten wir unsere Schaefchen dann am Hotel ab und der erste Tourtag  konnte beginnen. Via York (erste inlaendische Siedlung in Westaustralien, damals  zum Getreideanbau), ging es ueber Corrigin mit seinem wundervollen Hundefriedhof  nach Hyden. Insgesamt nicht die spektakulaerste Etappe, aber unsere Gaeste  hatten ja auch noch das Jetlag in den Knochen und die Strecke musste  zurueckgelegt werden. Als wir ankamen regnete es aus Kuebeln, weshalb wir  entschieden den Wave rock am naechsten Morgen in Angriff zu nehmen.</p>
<p>Weise Entscheidung, denn nach einer fuer alle Beteiligten willkommenen und  erholsamen Nacht schien die Sonne und Wave Rock empfing uns in schoenster  Farbenpracht. Ueber den Ruecken der Welle (was unsere Passagiere besonders  entzueckte) ging es zu Hoppos Yawn - erste Station fuer ein Gruppenfoto -  natuerlich in der &#8220;Schnauze&#8221;. Ein guter Start, Mulka&#8217;s Cave wurde gern  mitgenommen, aber nun waren erstmal einige Stunden Fahrt angesagt. Der naechste  Stopp hiess Stirling Ranges Nationalpark. Auch diese Felsformation und ganz  besonders der gewaltige Laerm, den der sich am Berg brechende Wind verursachte,  hinterliessen gehoerigen Eindruck. Weiter ging es nach Albany, der aeltesten  Siedlung Westaustraliens. Einer kleinen Rundfahrt durch die Stadt (mehr als  30.000 Einwohner - fuer Westaustralien beinahe eine Grossstadt) folgte die  Fahrt zu einem Aussichtspunkt, der zur einen Seite den &#8220;Princess Royal Harbour&#8221;  und zur anderen die Stadt selbst hatte. Nach ein paar Bier und einem  ordentlichen Abendessen verschwanden alle recht schnell im Bett - Tourguides  eingeschlossen.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/canal-rock.JPG" title="canal-rock.JPG" alt="canal-rock.JPG" width="500" /></p>
<p>Sonntag um 7:30 war schon wieder Abfahrt angesagt - der Tag wurde der  bislang mit Abstand spektakulaerste! Beim Torndirrup Nationalpark mit den  sehenswerten Granitformationen &#8220;Natural Bridge&#8221; und &#8220;The Gap&#8221; (mit Brandung wie  an diesem Tag nochmal aufgewertet) und den &#8220;Blowholes&#8221; angefangen ueber den  William Bay Nationalpark (Greens Pool - ein unheimlich schoener Strand), bis zum  Valley of the Giants (Baumriesen und der bekannte Tree Top Walk) eines  atemberaubender als das andere und ein ums andere mal war es nahezu Arbeit  unsere Gruppe in den Bus zurueck zu bekommen. Nach dem Mittagessen in Walpole  begann der anstrengende Teil des Tages - auf den letzten 250km gab es nurnoch  einen echten Stopp - Gloucester Nationalpark mit dem mehr als 60m hohen  ehemaligen Waldbrandueberwachungsbaum &#8220;Gloucester Tree&#8221;. 15 Minuten Zeit? Na  dann nichts wie los - irgendeiner muss ja raufklettern - in diesem Fall ich und  es hat sich gelohnt - riesen Aussicht und einfach das gute Gefuehl oben zu sein  <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Ach ja - ne Treppe gibt&#8217;s da sich, sondern einfach nur Eisenstangen, die in  den Baum geschlagen wurden - interessante Leiterkonstruktion. Nachdem ich in  time wieder am Boden war machten die Voegel am Parkplatz unseren Abfahrtsplaenen  einen gehoerigen Strich durch die Rechnung, da sie einem im wahrsten Wortsinne  aus der Hand fressen und damit eine puenktliche Weiterfahrt de facto ruinierten,  denn man will ja ein Foto mit einem der farbenpraechtigen Voegel auf dem/der  Arm/Hand/Schulter/Kopf haben - gegen &#8220;Bezahlung&#8221; mit einigen Kekskruemeln oder  auch Chips garkein Problem. Gegen 6 und gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit  (und damit einhergehender Verzigfachung des Unfallrisikos durch Getier auf der  Strasse) erreichten wir Augusta. Die Zimmer waren eine 70er-Jahre-Ueberraschung  mit Originalmoebeln, aber gluecklicherweise durchaus sauber - keonnte schlimmer  sein, auch wenn unsere Passagiere (zurecht) etwas anderes erwarteten - die  naechsten werden nicht enttauescht werden! Wenigstens das Essen war sehr gut,  reichlich und guenstig - Countrypub eben!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/the-bridge.JPG" title="the-bridge.JPG" alt="the-bridge.JPG" width="500" /></p>
<p>Der Montag war eine Fahretappe mit netten Unterbrechungen. Erstmal zum Cape  Leeuwin, dem suedwestlichsten Punkt Australiens, wo sich der Indische und der  grosse Suedliche Ozean treffen. Leider hatte der Leuchtturm noch geschlossen,  doch auch das Kap selbst gab dank ordentlicher Brandung ein schoenes Motiv ab.  Weiter ging es via Margret River zur Ngilgi Hoehle, einer spektakulaeren  Tropfsteinhoehle, die bereits seit mehr als 100 Jahren fuer Besuch geoeffnet  ist. Nach dem Mittagessen liessen wir uns an Canal Rocks von der mehr als  ausreichend vorhandenen Gischt in Verbindung mit einsetzendem Regen &#8220;nass  machen&#8217;. Kleine Weinprobe am Capel Vale-Wineyard und Stopp am bereits erwaehnten  &#8220;Centre of the Universe&#8221; und dann waren wir auch in Perth.</p>
<p>Letzte Nacht mussten die 3 nachreisenden Passagiere abgeholt werden -  geplante Ankunft 00:30 Uhr - eigentlich schlimm genug. Als Bob und ich gegen  Mitternacht am Flughafen ankamen, erschreckte uns die Anzeigetafel allerdings  ganz gewaltig: Verspaetung - wahrscheiniche Ankunftszeit 4:00 Uhr - MORGENS -  unsere Freude war grenzenlos. Schnell zu Bob und noch zwei Stunden Schlaf  abbekommen. Um 4:20 landete die Maschine dann tatsaechlich und unsere Gaeste  kamen relativ entspannt aus der Pass- und Gepaeckkontrolle, also schnell zum  Hotel und weiter zum YHA - eine Stunde Schlaf war immerhin noch drin&#8230;</p>
<p>Heute dann zum Glueck nur ein kurzer Tag: Stadtrundfahrt - Kings Park,  Fremantle und Cottesloe Beach - fuer mich nichts neues aber schoen war es  trotzdem.</p>
<p>Dass unsere Passagiere besonder auf Wildblumen aus sind versteht sich zu  dieser Jahreszeit im Suedwesten von selbst, doch bis jetzt waren richtige  Blumenteppiche leider nicht aufzutreiben - hoffen wir auf Shark Bay.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/wildflowers-kings-park.JPG" title="wildflowers-kings-park.JPG" alt="wildflowers-kings-park.JPG" width="500" /></p>
<p>Ich darf jetzt noch waschen, packen, schlafen und dann werde ich Perth den  Ruecken kehren - diesmal wohl auf nicht absehbare Zeit, leider, denn die Stadt  hat&#8217;s mir angetan udn das YHA werd&#8217; ich auch vermissen! Den naechsten Bericht  gibt es vermutlich erst in mehr als einer Woche aus Broome, es sei denn aus  unerfindlichem Grund habe ich zwischenzeitlich noch Zeit und Internetzugang <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wichtige Infos fuer alle, die jemals nach Australien wollen und erst recht  fuer alle, die mit Australien zu tun haben:</p>
<p><a href="http://www.toiletmap.gov.au/" onclick="return top.js.OpenExtLink(window,event,this)" target="_blank">www.toiletmap.gov.au</a> - was  hatten wir Spass, als wir das waehrend der Vorbereitung gefunden haben!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://australien.com/workingholiday/2007/09/19/14-18-september-ab-in-den-sueden/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>9 - 12 September - Kuestentour und viiiieeeel Arbeit</title>
		<link>http://australien.com/workingholiday/2007/09/12/9-12-september-kuestentour-und-viiiieeeel-arbeit/</link>
		<comments>http://australien.com/workingholiday/2007/09/12/9-12-september-kuestentour-und-viiiieeeel-arbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 15:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[So, letzter Blog, bevor sich herausstellen wird, ob ich bester Tourguide  von ganze grosse Welt bin (natuerlich nach Bob) oder das doch lieber lassen  sollte! Fuer die Gruppe kann ich nur hoffen, dass ich meine Erwartungen nicht  enttaeusche  
Aber langsam - Sonntag ging&#8217;s erstmal noch auf einen entspannten Roadtrip  mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, letzter Blog, bevor sich herausstellen wird, ob ich bester Tourguide  von ganze grosse Welt bin (natuerlich nach Bob) oder das doch lieber lassen  sollte! Fuer die Gruppe kann ich nur hoffen, dass ich meine Erwartungen nicht  enttaeusche <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber langsam - Sonntag ging&#8217;s erstmal noch auf einen entspannten Roadtrip  mit Anissa und Byron die Kueste entlang Richtung Sueden. Da wir erst recht spaet  (halb 11) in Perth loskommen erstmal auf den Highway und meinen wichtigsten  Begleiter, meinen MP3-Player, eingestoepselt - Anissa ist von deutscher Musik  fasziniert, findet&#8217;s nur schade, dass sie kein Wort versteht <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Byron im Fond  wird etwas quaengelig, also erstmal ein Stop am Roadhouse @ the centre of the  universe(allein die Fotos davon sind ein Grund moeglichst bald die Bilder  hochzuladen!) - natuerlich mit adaequater Begruendung, warum gerade das, das  &#8220;Centre of the universe&#8221; ist: von hier aus ist in alle Richtungen Unendlichkeit  - einleuchtend, oder?! Detailliertere Begruendung gefaellig? Nun gut: <a href="http://www.thecotu.com/frame_about.html" target="_blank">http://www.thecotu.com/frame_about.html</p>
<p></a><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/centre-of-the-universe.JPG" title="centre-of-the-universe.JPG" alt="centre-of-the-universe.JPG" width="500" /><a href="http://www.thecotu.com/frame_about.html" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Nebenbei bemerkt ist der Burger auch durchaus einen Stop wert <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter nach Sueden - naechster Stop Bunbury, wo das Dolphin Discovery  Centre auf uns wartete - kleine Enttaeuschung: keine Delphine, aber hey,  immerhin einige Infos und kuerzlich angespuelte Babyschildkroeten, die hier  aufgezogen werden, direkt dahinter der Strand und eigentlich taeglich zweimal  Dolphin-watching-Touren - nur fiel die fuer 14 Uhr angesetzte an unserem  Besuchstag natuerlich aus&#8230; Nun gut.</p>
<p>Bunbury bot an diesem Sonntag aber auch noch eine Boat Show und fuer eine  halbe Stunde kann so ein Speedboat in Action tatsaechlich eine recht  interessante Sache sein.</p>
<p>Weiter Richtung Busselton - auf dem Weg begegnete uns dann &#8220;zufaellig&#8221; eine  Winery, wo ich dann doch ein bisschen was probieren &#8220;musste&#8221; - not bad, aber ich  hatte schon bessere australische - nun gut, die Preise hier waren auch noch im  vernuenftigen Rahmen *g* Da Byron aber hier nun wirklich zu kurz kam stoppten  wir auch noch an einer der Kaesereien entlang des Wegs - ich frage mich nur,  weshalb hier alles nur Cheddar ist - verschiedene Geschmacksrichtungen, aber  alles Cheddar&#8230; Nun gut - is halt so und fuer Cheddar war das Zeug auch  wirklich lecker <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter, denn Anissa wollte in Busselton noch eine alte Freundin besuchen -  wir schafften es auch noch eben so zum Bueroschluss zu ihrem Buero (ja,  Sonntags) und schauten uns zwei Beispielhaeuser an. Ob Anissa da wohl was  vorhat? Anyway - der Stil der hier momentan verbaut  wird ist ziemlich einheitlich - kaum Abwechslung drin und eigentlich alles  eingeschossig. Ueber die letzten Jahre sind die &#8220;real estate&#8221;-Preise in Western  Australia-Preise dank der, auf Grund der zahlreichen und immer mehr werdenden  Minen, florierenden Wirtschaft und der benoetigten, zugezogenen Arbeitskraefte  bereits explodiert - und bis 2015 wird erwartet, dass sich die Bevoelkerung  Westaustraliens von ca. 2.2 Millionen aktuell auf ca. 3 Millionen erhoeht - dass  die Preise fuer&#8217;s erste nicht sinken werden duerfte damit klar sein - ganz im  Gegenteil.</p>
<p>Kurz nach fuenf schaffen wir&#8217;s zum Busselton Jetty (Bootssteg) - ein  ueberaus beeindruckendes Exemplat mit einer Laenge von ueber 1.8km. Nach fuenf  schliesst das Visitorcentre (heute haben wir&#8217;s aber mit Centren) und es wird  kein Eintritt mehr faellig - wundervoll! Dass das Underwater Observatory somit  auch geschlossen hat stoert mich nicht weiter - 1.8km raus auf&#8217;s Meer, den  locals beim Fischen zuschauen und bei Sonnenuntergang &#8220;ueber&#8217;s Wasser&#8221; laufen  hat durchaus seinen Reiz. Byron bekamen wir jedoch nicht dazu ueberredet ueber  die Holzkonstruktion, der er scheinbar nicht ganz traute, mit bis ans Ende des  Stegs zu kommen, weshalb Anissa und Byron auf halbem Weg umdrehten und ich  alleine weiter musste - auch gut, Fotos!</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/busselton-jetty.JPG" title="busselton-jetty.JPG" alt="busselton-jetty.JPG" width="500" /></p>
<p>Zurueck am Strand verschwand gerade die Sonne am Horizont - perfektes  Timing - Zeit fuer&#8217;s Abendessen. Fish &amp; Chips in Busselton sind gewaltige  Portionen - zwei Stuecke Fisch plus ein wirklicher BERG Pommes - ich hab&#8217;s beim  besten Willen nicht gepackt.</p>
<p>Gegen 9 sind wir zurueck in Perth und haben auf dem Rueckweg festgestellt,  dass die Welt verdammt klein ist - wen man nicht alles kennt <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die letzten drei Tage verbrachte ich im Buero von Western Xposure. Morgens  um sieben wurde ich, zusammen mit den Passagieren, am YHA abgeholt und die Fahrt  ging erstmal zum Bahnhof. Von allen moeglichen Hotels und Hostels abgeholte  menschen treffen am Bahnhof aufeinander und werden dann, entsprechend der  gebuchten Touren, auf die bereitstehenden Fahrzeuge verteilt.</p>
<p>Weiter geht es mit meinem &#8220;Fahrer&#8221; und Mentor Bob zum Headquarter - fast  zumindest, denn Fruehstuck muss sein. Waehrenddessen sprachen wir schonmal ueber  allgemeines zum Tourverlauf, dass unsere Gruppe wissen sollte, worauf sie sich  einstellen muessen, dann ging&#8217;s ans Eingemachte. Erstmals sehe ich den  Tourverlauf und die Namensliste laut dem Veranstalter der Reise. Wir besprechen  leichte Veraenderungen am Verlauf, Hotelaenderungen und begannen damit das  genaue Programm fuer die einzelnen Tage auszuarbeiten. Infos zu den  Nationalparks, Staedten und Sehenswuerdigkeiten entlang unserer Route wurden  gesammelt, ausgedruckt, arrangiert und wir schafften es Montas immerhin bis zum  achten Tag: Monkey Mia - Delphine! Die kommenden Tage sahen aehnlich aus - immer  mehr Infos, die Mappe ist inzw. komplett voll und irgendwie muss ich die  wichtigsten Infos tageweise in meinen Schaedel bekommen, aber das wird schon und  fuer Hilfe, Details und Fachwissen ist ja auch &#8220;Lexikonbob&#8221; zur Stelle.</p>
<p>Ich denke mit Bob werde ich eine hervorragende Zeit haben, denn der Mann  ist wirklich ein wandelndes Westaustralienlexikon und kann erzaehlen. Teilweise  werden wir von der Gruppe getrennt uebernachten - Einzelzimmer in Hostels und  das eine oder andere mal werden wir, wie auf Western Xposuretouren an und fuer  sich ueblich, auch campen.</p>
<p>Eigentlich hat sich Western Xposure auf Budgetreisen an der Westkueste  spezialisiert - Uebernachtung in Hostels oder eben Camping - ideal fuer  Backpacker. Unsere Gruppe jedoch ist &#8220;private Charter&#8221; - eine geschlossene  Gruppe, die als solche schon aus Deutschland anreist und komplett in Hotels  untergebracht ist.</p>
<p>Heute habe ich es dann doch auch tatsaechlich endlich geschafft einen  Schneider aufzutreiben - 15 Dollar und die Schnaeppchenlevis passt auch von der  Laenge - fair - und wenn ich schon dabei war, hab ich ihm gleich noch eine  weitere zur Reparatur dagelassen *g*</p>
<p>Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es wird mit der Gruppe unterwegs zu sein  und die ganze Zeit im Western Xposur-Polo als Guide durch die Gegend zu laufen -  wird sicherlich interessant und ich denke eine tolle Erfahrung.</p>
<p>Morgen werden wir den halben Tag im Buero verbringen und den restlichen Tag  &#8220;frei&#8221; haben - es bleibt noch einiges zu erledigen und vorzubereiten - wuenscht  mir Glueck <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das naechste Mal werde ich mich wohl nach dem Wochenende melden koennen,  dann sind wir fuer zwei weitere Naechte in Perth und hier weiss ich ja inzw. wo  ich ordentlichen Internetzugang finde. Eigentlich an jeder Strassenecke - es sei  denn man rennt am ersten Jetlagtag beinahe blind durch die Gegend *g*</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/sundown-busselton.JPG" title="sundown-busselton.JPG" alt="sundown-busselton.JPG" width="500" /></p>
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		<title>05-08 September - Pinjarra - Riverdale Fresh: Reben, Matsch und &#8220;heavy metal&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 14:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag abend war ich noch schnell am TransWA-Schalter am Bahnhof, denn den Zug nach Pinjarra zu verpassen war keine Option, also: Australind 09:30 ab Perth, Liz holt mich dann ab - wunderbar.
Sonntag frueh (um 8 - nach den &#8220;Pub-hours&#8221; zuvor frueh) raus, duschen, packen, Ticket kaufen und ab in den Zug. Um 20 vor 11 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag abend war ich noch schnell am TransWA-Schalter am Bahnhof, denn den Zug nach Pinjarra zu verpassen war keine Option, also: Australind 09:30 ab Perth, Liz holt mich dann ab - wunderbar.<br />
Sonntag frueh (um 8 - nach den &#8220;Pub-hours&#8221; zuvor frueh) raus, duschen, packen, Ticket kaufen und ab in den Zug. Um 20 vor 11 war ich bereits in Pinjarra, der gross angekuendigte &#8220;historische Bahnhof&#8221; ist ganz grosses Kino und derzeit nicht zugaenglich <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
<img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/09/pinjarra-train-station-2.JPG" width="500" /><br />
Zum Glueck war es ein sonniger Tag, Taschen abgestellt und ein paar Fotos geschossen, das Staedtchen angeschaut und das Wetter genossen.<br />
Liz holte mich, wie verabredet, um halb 12 ab - und entschuldigt sich dafuer, dass ich warten musste&#8230; Fuer Puenktlichkeit entschuldigen war mir neu <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
 <a href="http://australien.com/workingholiday/2007/09/08/05-08-september-pinjarra-riverdale-fresh-reben-matsch-und-heavy-metal/#more-128" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>30 August - 04 September - Kondinin Hotel - Country Pub at its best</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 15:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Fuer das eine Wochenende bin ich doch tatsaechlich auch ohne mich zu rasieren durchgekommen - Glueck gehabt 
Donnerstag traf ich mich mit Margi im Buero von aussijobs. Kurz mit Anissa gequatscht und ab zum Parkhaus. Amuesanterweise beschwerte sich Margi ueber die engen Parkhaeuser&#8230; Nach meinem Wienerlebnis musste ich mir dann doch ein Lachen schwer verkneifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fuer das eine Wochenende bin ich doch tatsaechlich auch ohne mich zu rasieren durchgekommen - Glueck gehabt <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Donnerstag traf ich mich mit Margi im Buero von aussijobs. Kurz mit Anissa gequatscht und ab zum Parkhaus. Amuesanterweise beschwerte sich Margi ueber die engen Parkhaeuser&#8230; Nach meinem Wienerlebnis musste ich mir dann doch ein Lachen schwer verkneifen - die Ausfahrt war beinahe Bundesstrassen-breit, aber nun gut&#8230;<br />
Erstmal noch zum shoppen in ein Einkaufszentrum am Stadtrand (alltaegliches gibt&#8217;s auch im oertlichen Supermarkt, aber die kleinen Extras, speziell fuer die Kids - insgesamt dann 250 AUD *g*) und auf nach Kondinin. Drei Stunden Autofahrt und einige Geschichten zum Country Pub spaeter waren wir dann auch schon da - Kondinin: knapp ueber 300 Einwohner, insgesamt um die 1500 im zugehoerigen Gebiet und nur ein Pub! Das ordinaere Country Pub darf man sich aber keinesfalls wie eine oertliche Kneipe bei uns vorstellen - in diesem Fall gibt es fuenf Hotelzimmer (drei Sterne), einen Restaurantbereich, den Pub-Teil und Bottle Shop ist das Kondinin Hotel auch noch - ueberfluessig zu erwaehnen, dass es der Treffpunkt schlechthin ist, egal was gerade zu feiern ist.<br />
 <a href="http://australien.com/workingholiday/2007/09/04/30august-04september-kondinin-hotel-country-pub-at-its-best/#more-120" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>26-29 August - Mt. Monger Station - Outback? Outback!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 04:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Working]]></category>

		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag mittag noch schnell ein 6-pack Bier besorgt und zurueck nach East Perth. Diesmal allerdings nicht Bus fahren, sondern Zug. Prospector Train - die Verbindung zw. Perth und Kalgoorlie (knappe 600km), wenn man nicht im Bus ausharren will oder die Kohle fuer den Flug fehlt. Fuer 70AUD geht&#8217;s in 7 Stunden in die Goldgraeberstadt. Einchecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag mittag noch schnell ein 6-pack Bier besorgt und zurueck nach East Perth. Diesmal allerdings nicht Bus fahren, sondern Zug. Prospector Train - die Verbindung zw. Perth und Kalgoorlie (knappe 600km), wenn man nicht im Bus ausharren will oder die Kohle fuer den Flug fehlt. Fuer 70AUD geht&#8217;s in 7 Stunden in die Goldgraeberstadt. Einchecken (das Gepaeck uebernimmt der Porter) - erster Eindruck: die Dinger fahren bei uns im Nahverkehr oder als S-Bahn - egal, Hauptsache ich komm&#8217; an. Beim Einsteigen dann aber positive Ueberraschung - der Sitzabstand wuerde mancher Airline Businessclass gut zu Gesicht stehen! Bequem ist das Gestuehl auch, MP3-Player ist voll geladen, also los! In-Train-Entertainment gibt&#8217;s auch - zwei Filme waehrend der Reise, alternativ 5 Radiokanaele, Headphones am Platz - was macht eigentlich die Deutsche Bahn?</p>
<p>Gut erholt kam ich etwas verspaetet in Kalgoorlie an und wurde von Mark und Michael, zwei Hollaendern, eingesammelt, die ohnehin noch in der Stadt waren, um Bier zu kaufen. 50km, 45 Minuten, einige Geschichten, 1 Strassenbelagswechsel (von Asphalt zu nichts) und, nicht zu vergessen, 1 Fahrbier spaeter kam ich in Mt. Monger an. Alles ziemlich dunkel, also kurzes Hallo, wichtigste Raeumlichkeiten gezeigt bekommen und ab in mein Zimmer. Hier hat jeder sein eigenes, in Containern, Bett, Schrank, Strom, Heizstrahler - nicht uebel. <a href="http://australien.com/workingholiday/2007/08/30/26-29-august-mt-monger-station-outback-outback/#more-85" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>20-25 August - 5 Iren, 2 Schotten, 1 Tetanusimpfung und unzaehlige Schafe</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 15:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>david</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holiday]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag ging es, wie angekuendigt, noch schnell in die Stadt - Flasche (Sigg-Klon fuer 12.50) und ein Regencape besorgen, denn regen sollte es reichlich geben, dann ab nach East Perth, denn dort ist der Knotenpunkt von TransWA. Mit Beleg beim Fahrer eingecheckt, der den grossen Rucksack verstaut und nochmal die Platznummer (eh auf dem Beleg) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag ging es, wie angekuendigt, noch schnell in die Stadt - Flasche (Sigg-Klon fuer 12.50) und ein Regencape besorgen, denn regen sollte es reichlich geben, dann ab nach East Perth, denn dort ist der Knotenpunkt von TransWA. Mit Beleg beim Fahrer eingecheckt, der den grossen Rucksack verstaut und nochmal die Platznummer (eh auf dem Beleg) ansagt - ein bisschen wie vor&#8217;m Flug <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Anyway - 3 Stunden spaeter stand ich am Arthur River Roadhouse und wurde punktum von Darryls Sohn Neil eingesammelt. 10 Minuten spaeter kam ich gut durchgeschuettelt am Clifton Park Farmstay &amp; Backpackers an - rein, Kenny, Lesley (Schotten), Derek &amp; Sylvie (Iren) kennen gelernt, Zimmer bezogen, alles angeschaut. Luxurioes ist anders, aber es is ok. Keine Heizung, aber ein exzessiv genutzter Kamin im &#8220;Wohnzimmer&#8221; an das drei Schlafraeume (einer davon ganz allein fuer mich) und die Kueche angrenzen. Strom is da, Wasser muss erst per Feuer angeheizt werden.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/08/mi-casa2.JPG" width="500" /></p>
<p>Montag verberachte ich mit Les beim Lambtailing. Harte Arbeit. Abgeholt wurden wir um 6:15 Uhr. Raus auf eine Weide der Farm, alles vorbereiten und los geht&#8217;s.Die Schafe und Laemmer werden in einer Schleuse getrennt, die Laemmer gelangen dann in ein Gatter an der &#8220;Lammbearbeitungsmaschine&#8221;. 1. Station &#8220;lifting&#8221; - einer greift sich die Laemmer (bis ungefaehr 10kg schwer) und spannt sie in eine der &#8220;Schalen&#8221;, verpasst ihnen zwei Spritzen (Impfungen), dann dreht sich das Karussell und Nr. 2 schaut nach, ob&#8217;s Maennlein oder Weiblein ist und setzt entsprechend eine Ohrmarke (Jungs vom Betrachter rechts, Maedels links) und am anderen Ohr wird das Erkennungszeichen der jeweiligen Farm gestanzt. Nr. 3 &#8220;scratcht&#8221; (noch eine Impfung) und stutzt mit einer Mischung aus Schere und Gasbrenner den Schwanz. Bei Bedarf werden den Laemmer mit einem Gummi die &#8220;Testikel&#8221; abgeklaemmt - vielleicht ein Job fuer ne Maennerhasserin? An vierter und letzter Stelle steht ein erfahrener Arbeiter, Farmer oder auch Freelancer, der rund um den Schwanz einiges an Fell mit der darunter liegenden Hautschicht abschneidet - nicht ganz unblutig der Part.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/08/gradle2.JPG" width="500" /></p>
<p>Getan wird das, da im beschnittenen Bereich ansonsten Fliegen mit Vorliebe ihre Eier ablegen und sich Maden einnisten. Das Lamm wuerde nicht lange ueberleben. Binnen drei Wochen hat sich eine komplett neue Hautschicht gebildet, ohne Fell und haengenbleibende &#8220;Speisereste&#8221; was es fuer die Fliegen unattraktiv macht. Das alles (bis auf den letzten Part) machte Les auch den ganzen Tag, waehrend ich nur hier und da mal anpacke und mich, grandioses Highlight und das am ersten Tag, gleich mal selbst gegen Tetanus &#8220;geimpft&#8221; habe!!! Angestochen, zum Glueck nicht abgedrueckt. Wurde ein bisschen dick, aber das legte sich nach zwei Tagen wieder.</p>
<p>Die meiste Zeit durfte ich ohnehin mit Jack, dem Farmer, im Wagen Schafen hinterherjagen. So ein Mob ist eine ganz schoen heikle Sache und ohne die hiesigen sheepdogs unmoeglich zielgerichtet zu bewegen. So oder so gehen ein paar Laemmer verloren, die dann spaeter eingefangen werden - auch das ohne Hunde unmoeglich, die jagen und &#8220;erlegen&#8221; naemlich die ausgebuechsten Schafe. So hatten wir dann zeitweise 7 Laemmer mit uns in der Fahrerkabine, 5 unter und rund um meine Beine und 2 auf Jacks Schoss. Am spaeten Nachmittag war dann alles erledigt und wir wurden zurueck gebracht, 3 neu angekommene Iren begruesst - bin ziemlich bald auf der Couch eingenickt - die frische Luft bin ich nicht gewoehnt <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/08/fiffi-on-the-gradle.JPG" width="500" /></p>
<p>Dienstag dann mit Kenny auf die groesste Farm im Bezirk, wo Woody, ein Freelancer, mit seinen Saisonarbeitern David und Jarrett und Backpackern (in diesem Fall Kenny) sich seit einigen Tagen in o.g. Weise um die Laemmer von ueber 30000 Schafen kuemmert. Ich packte bedeutend mehr mit an und impfte mich auch nicht nochmal selbst. Die Arbeit bleibt die gleiche, nur dass hier vier Laemmer &#8220;aussortiert&#8221; werden. Am Abend persoenliche Notiz fuer mich - kein Couscous (auch nicht aromatisiert!) ganz ohne Beilagen futtern wollen!</p>
<p>Mit wem auch immer ich bislang gesprochen habe, alle sind davon von deutschen Backpacker begeister und waeren froh, mehr in Westaustralien zu haben - die Deutschen sprechen ein verhaeltnismaessig gutes Englisch und stehen in dem Ruf ordentliche Arbeiter zu sein. Arbeit gibt es immer genug und gerade &#8220;Saisonarbeiter&#8221; werden staendig von verschiedenen Branchen gesucht.</p>
<p>Montag und Dienstag waren soweit Spass, Mittwoch &#8220;Ernst&#8221;, keine Unterstuetzung von irgendwem. Gluecklicherweise wurde ich erst gegen Mittag abgeholt, was ausschlafen bedeutete - nicht abgeholt werden um viertel nach sechs, weil spaetestens um sechs die Sonne auch schon wieder komplett weg ist, denn dann geht garnix mehr - Winter halt.</p>
<p>&#8220;Crutching&#8221; ist angesagt. Was das ist? Die &#8220;verdreckte&#8221; Wolle am Ende des Schafes wird geschoren. Mein Job bestand darin die Scherer mit Schafen zu versorgen. Erstmal wird der ganze Mob von den Laemmern getrennt und dann von Gatter zu Gatter getrieben. Das letzte Stueck koennte auch fuer Konzertwarteschlangen genutzt werden, dann die Treppe hoch und die Schur kann beginnen.</p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/08/arbeitsplatz.JPG" width="500" /></p>
<p>Dumm nur, dass die sturen Viecher das nicht so richtig cool finden da hochgetrieben zu werden, also &#8220;pushen&#8221;. Doch so manches, durchschnittlich 70kg schwere, Schaf laesst auch das kalt, besonders, wenn sie schon etwas aelter sind, also musste des oefteren auch eins mit einem Kniff in den Schwanzstummel plus pushen zum vorwaerts gehen &#8220;ueberredet&#8221; werdet. Manche haette ich gleich tragen koennen. Pech, dass in der Zwischenzeit die dahinter stehenden sich lieber rueckwaerts bewegen oder versuchen umzudrehen - feige Tiere.</p>
<p>Langsam ahnte ich auch weshalb hier soviel geflucht wird und Mitte des zweiten Tages stand ich in nichts mehr nach - das boese F***-Wort war definitiv kein Schimpfwort mehr <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Man muss immer genau darauf achten, wo man steht, denn die Viecher rennen IMMER, meist in Richtung ihrer Schnauze, die sich jedoch vom &#8220;Feind&#8221; wegdreht, davon.</p>
<p>Nebenbei - irgendwer musste auch den groebsten &#8220;Dreck&#8221; von der Wolle trennen - richtig - irgendwer hiess u.a. David. Zum Glueck gab&#8217;s Wasser, Seife und v.a. Sand!</p>
<p>Am letzten Abend wollten wir &#8220;nur noch schnell&#8221; einen neuen Mob Laemmer auf eine Weide zwei Gates weiter treiben - dummerweise suchte sich ein Teil einen ziemlich alten Zaun aus - there goes the fence und mit ihm ein Teil der Laemmer. Ein weiterer Teil machte sich durchs Gate auf die naechste Weide, ein Teil rannte zurueck in Richtung Muetter - gegen 7 war ich dann zurueck am Backpackers, statt kurz nach fuenf. Die Laemmer waren jedoch noch lange nicht auf der vorgesehenen Weide, sondern auf drei verschiedenen - naja, Arbeit fuer den naechsten Tag.</p>
<p>Die Abende gestalteten sich kurzweilig, doch meist gleich: duschen, Essen machen, Bier, Fernsehen, schlafen - fuer viel mehr ist auch keine Energie mehr da. Mit Derek, Les, Syl und Kenny habe ich E-Mailadressen und Handynummern ausgetauscht, denn wir haben alle vor Weihnachten und Silvester in Sydney zu verbringen - koennte lustig werden.</p>
<p>Samstag morgen traf ich dann auch auf Darryl, die Besitzerin des &#8220;Backpacker&#8221; - eine nette Lady, die mich noch kurz zu sich nach hause auf einen Tee einludt und mich spaeter zum Bus brachte. Sie kennt in der Umgebung von Arthur River alles und jeden und organisiert Arbeit auf Farmen fuer die Reisenden, die im Backpackers naechtigen. Bei Bedarf vermittelt aussijobs Backpacker an Darryl und die kuemmert sich dann vor Ort um Jobs.</p>
<p>Mit dem Bus zurueck nach Perth, Klamotten schonmal vorgewaschen und der Schafgeruch ist tatsaechlich raus aus den Kleidern - keine Ahnung wie, aber scheinbar hat&#8217;s funktioniert!</p>
<p>Bilanz nach fuenf Tagen Schaffarmen: Schafgeruch in der Nase, tiefer Schlaf, gelegentlicher Muskelkater, 3 blaue Flecken, 1 zerrissene Jeans und 1 Tetanusimpfungen - die Gegend ist wunderschoen, ich hatte eine gute Zeit, Spass und fuer ein paar Wochen sind das definitiv ganz andere Jobs, vielleicht komme ich spaeter zurueck - Darryl hat schon nachgefragt <img src='http://australien.com/workingholiday/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://australien.com/workingholiday/wp-content/uploads/2007/08/sundown.JPG" width="500" /></p>
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